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Unser Heimisches Raubwild

 

Iltis


 

In der Figur ist der Iltis den beiden echten Marder ähnlich, wenn er auch etwas geringer ist. In der Färbung hingegen unterscheidet er sich deutlich. Während die beiden Marder unterseits hell und oberseits dunkel gefärbt sind, ist die Bauchseite des Iltis dunkel, fast schwarz, während der Rücken heller erscheint (er ist "verkehrt gefärbt"). Auch fehlt ihm der Kehlfleck der Marder. Das Gesicht ist weiß-braun gefleckt, die Unterwolle schimmert hell durch die locker stehenden Deckhaare. Die Rute ist kürzer als bei den Mardern. Der Iltiss hat im Unterschied zum Marder nur 34und nicht 38 Zähne .

Typisch für die lltisspur ist der "Dreisprung“ das heißt an sieht von jedem Vorwärtssprung nicht vier sondern nur drei Trittsiegel, ein Spurenbild das gelegentlich auch bei den Marder vor kommt.

Tagsüber sieht man ihn selten, es sei denn man hätte ihn aus seinem Tagesversteck vertrieben. Er bewegt sich hauptsächlich am Boden, klettert wenig, ist aber ein geschickte Schwimmer, denn er hält sich gern am Wasser auf, wo er auf "Wasserratten" (Wanderratte, Wühlmäuse, auch Bisam) und Frösche jagt . Wo Enten brüten, schont man ihn gern, weil er ein großer Feind der Wanderratten ist, die ihrerseits für die Jungenten gefährlich sind.

Man findet zuweilen Vorratskammern in seinem Jagdrevier, in denen er durch Biß  gelähmte Frösche und andere Lurche speichert .  Der Iltis ist weit weniger anpassungsfähig als der Steinmarder. Infolge der Verbauung und Verschmutzung von Gewässern und des modernen Umbaues landwirtschaftlicher Gebäude wurden seine Lebensmöglichkeiten stark eingeengt. Als "Kleintierjäger" suchte er vor allem im Winter gern Gehöfte, Ställe und Scheunen auf, wo er Mäuse und Ratten erbeutete und auch dem Hausgeflügel nachstellte. Günstige Lebensbedingungen findet er noch, wo Wildkaninchen häufig sind. Er erbeutet sie , vor allem Jungkaninchen - nicht nur "über der Erde", sondern folgt ihnen in die Baue. Diese Eigenschaft hat dazu geführt, daß die Menschen im ursprünglichen Verbreitungsgebiet des Wildkaninchens (Südwesteuropa) schon frühzeitig Iltisse zähmten und zur Jagd auf Kaninchen abrichteten. So ist aus dem Iltis eine Haustienform entstanden, das Frettchen. Die Jagd mit dem Frettchen hat sich zugleich mit dem Wildkaninchen während des Mittelalters über West- und Mitteleuropa ausgebreitet. Der Iltis wird volkstümlich auch als "Stänker bezeichnet. Er ist (wie die Wiesel ein Vertrete der " Stinkmarder": Das zur Reviermarkierung , benutzte Sekret der Analdrüsen duftet besonders intensiv. Die Losung ähnelt der der Marder nur ist sie etwas kleiner als diese, und manchmal mit Fischschuppen durchsetzt.

Die Ranzzeit findet in der Zeit von März bis Anfang Juni statt. Nach 6 Wochen bringt die Iltisfähe 4-1O Junge , die etwa 4 Wochen lang blind sind (keine Eiruhe!). Jahreszeitlich spätere Würfe sind möglich, wenn das erste Geheck verloren ging.

keine Eiruhe! Beim Hausfrettchen hab ich das gehabt , hat 4 Wochen später ihre Welpen zur Welt gebracht als sie bekommen sollte .

 

Der Baummarder

Biologie und Ökologie :

Der Baummarder (Martens martens) kommt in fast ganz Europa vor.Er ist mit dem Steinmarder (martens foina) eng verwandt, beide Arten lassen sich aber nicht kreuzen.

Der Baummarder ist besser an Kälte angepasst als der Steinmarder sein Fell ist länger und dichter.Die Unterseite der Pfoten ist im Gegensatz zum Steinmarder behaart,so kann er auf vereisten Flächen gut klettern und gehen.Der Baummarder hat einen typisch gelben Kehlfleck ,der in einem Zipfel ausläuf, dieser Fleck kann aber von Tier zu Tier in der Farbe stark variieren.Der Baummarder hat im Gegensatz zum Steinmarder einen dunklen Nasenspiegel. Die sicherste Unterscheidung erfolgt jedoch durch messen der Penisknochenlänge am toten Tier .Die Länge liegt nach SCHMIDT bei nie mehr als 46mm (Steinmarder 56-60 mm).Die Körperlänge beträgt ca. 80 cm(Kopf-Schwanz)und er wiegt ca. 1,5 Kg.Er hat einen spitzen Schädel mit fast dreieckigen Ohren. Der Haarwechsel findet im Herbst und Frühling statt.

Der Baummarder ist ein Bewohner des Waldes,der sich bevozugt in alten zusammenhängenden Baumbeständen aufhält.Er ist Nacht-und Dämmerungsaktiv,man trifft ihn aber auch tagsüber bei der Nahrungssuche .Der B.Marder ist ortstreu und markiert sein Revier regelmäsig.Zum Markieren stehen Harn,Drüsen an Bauch,an den Sohlen und Analdrüsen zur verfügung.Die Reviergröße liegt zwischen 100-200 ha Waldfläche.Bakeev gibt die Populationsdichte für optimale Biotope mit ca. 9 Tieren auf 1000 ha an (das Geschlechterverhältnis liegt bei 1,3:1). Normalerweise bewohnt der Baummarder Baumhöhlen, Greifvogelnester, Eichhörnchenkobel und ähnliche Orte,in mindestens vier Metern Höhe.Als Nestbäume dienen alte Eichen, Fichten und Buchen. Lärchen, Tannen und andere Bäume werden nicht so oft benutzt.

Das Nahrungsspektrum:

Der Baummarder hat ein großes Nahrungsspektrum : Früchte ,Nüsse, Beeren und Honig machen etwa ein Viertel seine Nahrung aus.Mehr als die Hälfte seiner Nahrung sind aber Säugetiere, wobei Nager wie die Maus aber überwiegen.Den Rest machen Vögel,Eier,Insekten und Aas aus.Das Nahrungsspektrum ändert sich mit dem Verlauf der Jahreszeiten.

Fortpflanzung:

Die Ranz fällt in den Juni. Laut Krott ranzen Fähen ca. 10 Tage und werden dabei mehrmals gedeckt. Während der Paarung hält der Rüde die Fähe mit einem Genickbiss fest.

Die Jungtiere werden durch die Eiruhe erst im folgenden April geboren.Im Durchschnitt sind es 3 Jungtiere die blind geboren werden.Im Alter von 5 Wochen öffnen sie die Augen, und verlassen mit 6 Wochen erstmals den Bau .Jungmarder werden ca. 8 Wochen gesäugt.Der Familienverband löst sich im Herbst auf.

Krankheiten :

Der wichtigste Feind neben Fuchs und Habicht ist der Mensch. Tollwuterkrankung ist zwar möglich spielt aber eine untergeordnete Rolle.Als Parasitäre Erkrankungen kommen Räude, Lungenfilariose,Haarwürmer und Nematoden in frage.Einen speziellen Floh gibt es nicht, der Marder wird aber von Flöhen seiner Beutetiere befallen

Der Steinmarder

Vorkommen:

In ganz Europa  (bis zum 40. Breitengrad) mit Ausnahme der Mittelmeerinseln.

Körperbau: 

Der Steinmarder ist stämmiger als sein Vetter der Baummarder. Er hat ein Durchschnittsgewicht von 1000-1500 g. Es wurden schon Exemplare mit 2400 g gefangen, diese sind aber die Ausnahme.

Das Gewicht schwankt im Jahresverlauf um 15-20 %.

männlich: Körperlänge  450-500 mm

          Schwanzlänge 250-270 mm

weiblich: Körperlänge  400-440 mm

          Schwanzlänge 230-250 mm

Die Schulterhöhe beträgt 110-130 mm.

Die Gehöre sind breiter, dünner und an den Kanter runder als beim Baummarder.

Die Lichter sind tiefschwarz und treten leicht hervor.

Der Windfang ist hell und fleischfarben.

Die 5 Zehenballen sind nicht wie beim Baummarder mit Fell bedeckt.

Der Steinmarder hat 38 Zähne, wobei die 3. Prämolaren im Oberkiefer ausgebuchtet sind.

Es sind nach bisherigem Wissensstand keine Kreuzungen mit dem Baummarder möglich.

Die weiblichen Marder besitzen 4 Zitzen, die nicht alle gleichmäßig Milch geben.

Das Fell besteht aus folgenden Haararten:

Leithaare: Sie sind die kräftigsten und längsten Haare(60-70mm) und wachsen auch schneller als die anderen.

Grannenhaare: Bildet mit den Leithaaren das Oberhaar.

Unterwolle: Der Grund des Haarkleides(30-40 mm).

Der Haarwechsel findet beim Steinmarder 2 mal im Jahr statt.

Ende April, beginnend vom Kopf und Ende August in die andere Richtung. Das Sommerfell ist dunkler, da die helle Unterwolle nicht so stark ausgeprägt ist wie im Winter.

Bei den Männchen beginnt der Haarwechsel später als bei den Weibchen.

Der Steinmarder besitzt eine weißen, teilweise bis auf die Vorderläufe gegabelten Kehlfleck, der aber auch gelblich-gräuliche Töne annehmen kann. Die Farben und die Größe des Kehlfleckes variieren auch bei Wurfgeschwistern sehr stark.

Marder werden durchschnittlich 10 Jahre alt und sind erst in ihrem 2. Lebensjahr Fortpflanzungsfähig.

Lebensraum:

 Der Steinmarder ist im Gegensatz zu seinem Vetter an vielen Orten anzutreffen:

Unterholz, Hecken, Waldniederungen mit   Bachläufen, Steinbrüche, Halde, Holzstöße, Heuböden, Ställe und Scheunen.

Die Marder haben Pässe, die schon Jahrzehnte lang auch von Revierfremden Mardern in die gleiche Richtung benutzt werden.

Um diese Pässe einzuhalten benutzen Marder Duftmarken.

Spur:

Im Spurenbild sind 5 Zehen und Nägel zu erkennen.

Der Normalschritt besteht aus 2 Tritten, wobei die Hinterläufe in die Vorderspur treten.

Die Fluchtspur besteht aus 4 Tritten, wobei die hinteren Abdrücke mittig hinter den Vorderabdrücken liegen.

In der langsamen Bewegung schränkt der Marder stark.

Die Entfernung zwischen den Tritten liegt zwischen 50-100 cm.

Losung & Duftmarken:

Die Losung hat einen Durchmesser von ca.15 mm und eine Länge von ca.40 mm.

Sie hat eine gelblich-schwarze Farbe und einen unangenehmen Geruch.

Duftmarken werden nebenbei abgesetzt und nicht wie bei Fuchs und Hund mit der Losung zusammen. Das Sekret kommt aus Analdrüsen und hat eine rotbraune Farbe. Ab dem 6. Monat geben Marder Duftmarken ab.

Nahrung:

Mäuse und andere Kleinsäuger, Vögel, Insekten, Obst aber auch Fasan und Rebhuhn.

Die Lieblingsnahrung sind Eier.

Es kommt des Öfteren vor, dass der Steinmarder in Hühnerställen “Blutbäder” anrichtet und so lange um sich beißt bis sich nichts mehr bewegt.

Das Besondere ist, dass der Marder in seinem Einstand keine Schäden anrichtet. Beckstein ( Eine besondere Politik bezeugt er darin, das er in dem Hause wo er wohnt nichts raube).

Der Steinmarder legt oft Futterverstecke an, aber nicht in dem Ausmaß wie der Iltis. 

Paarung:

Mitte Juli bis Mitte August, je nach Witterung, beginnt bei den Steinmardern die Ranz.Die Fähen sind 1 bis 2 Tage paarungsbereit. Zu dieser Zeit bilden sich Ranzgesellschaften aus 3-4 Tieren. Bei der auf dem Erdboden durchgeführten Paarung beißt sich der Rüde im Nackenfell der Fähe fest. Der Akt dauert ca. 40 Minuten und wird von Schreien und Bellen begleitet. Die Fähe lässt sich von mehreren Männchen begatten.Die Keimdrüsen der Rüden ruhen in den Wintermonaten.

Geburt & Aufzucht :

Die Trächtigkeit macht sich erst 3 bis 4 Wochen vor der Geburt bemerkbar, in dieser Zeit beginnt die Fähe auch mit dem Nestbau.

Nach 249 bis 280 Tagen Trächtigkeit wirft die Fähe im März/April (Keimruhe) 3 bis 4 Welpen. Diese sind bis zum 35. Tag blind und haben bis zur dritten Woche noch keine Zähne. Sie sind ca.14 cm lang und wiegen 25-30 g. Junge Steinmarder haben blaue Augen, erst ab der 9 Woche werden diese schwarz. Jungmarder nehmen bis zur 6. Woche nur Muttermilch zu sich. Wenn die Marder 8 Wochen alt sind, verlassen sie erstmals das Nest. Mit ihrer 16. Lebenswoche ist der Zahnwechsel abgeschlossen.

Die Steinmarderrüden beteiligen sich nicht an der Jungenaufzucht.

Sinne: 

Alle Sinne des Marders sind gut ausgebildet, die Nase ist aber am ausgeprägtesten. Der Steinmarder ist in der Lage Nahrung unter einer 20 cm starken Schneeschicht zu finden. Marder nehmen überwiegend Bewegungen wahr und wie bei allem Raubwild spielen Farben eine geringe Rolle.

Krankheiten und Parasiten:

Alle Marder sind mehr oder weniger mit Würmern befallen, wie z.B. Trematoden und Nematoden.

Als Außenparasiten währen Flöhe, Zecken und die Sarkoptesmilbe (Räude) zu nennen.

Großes Wiesel (Hermelin)

Wiesel sind unsere kleinsten Raubtiere  und gehören zur Familie der Stinkmarder. Das Hermelin oder Großwiesel ist im Sommer oberseits braun, unterseits gelblich gefärbt, im Winter aber rein weiß mit etwa 10cm langer Rute, die in einer buschigen, im Sommer und Winter schwarzen Quaste endet. 
 Wiesel leben hauptsächlich in waldarmer Landschaft, wo sie unter Hecken und Steinhaufen, in Feldgehölzen, Gräben und Durchlässen ihre Schlupfwinkel haben und auch tagsüber jagen. Bei  Wieseln sind die Rüden erheblich stärker als die Fähen. Die Nahrung besteht  hauptsächlich aus Mäusen , daneben werden Kleinvögel und Insekten erbeutet , gelegentlich auch Beutetiere bis zum Rebhuhn und Junghasen. Wiesel sind auch bei Tag aktiv, da sie nicht lange ohne Nahrung auskommen, sie sind tagsüber z. B. auf Feldwegen und Wiesen öfter zu beobachten. In ihrem lebhaften Verhalten machen sie einen "neugierigen" Eindruck und sind mit dem Mauspfiff leicht aus ihrem Versteck zu locken. Typisch ist die hoch aufgerichtete "Pfahlstellung" wenn etwas ihre Aufmerksamkeit erregt.

Die Ranzzeit des Wiesels ist im Februar/März . Die Tragzeit kann 8-13 Monate (mit Ei-Ruhe!) oder auch nur 2 Monate (ohne Eiruhe) betragen. es werden bis zu 7 Jungen geworfen die ungefähr 4 Wochen blind sind .

Wiesel werden nur bei zufälliger Gelegenheit mit der Flinte geschossen. Systematisch können sie nur mit Fallen gefangen werden . Der Fang sollte sich auf das Hermelin beschränken. Als Pelzwerk verwertbar ist nur das Hermelin im Winter. Wieselfang ist aus Tierschutzgründen umstritten, da die Tiere nicht lange ohne Nahrung auskommen und in der Falle bald erschöpft umkommen. Die Fallen sollten daher mehrmals täglich kontrolliert werden.

 

Der Waschbär 

Biologie :

Der Waschbär ist ein Vertreter der Kleinbären .Er hat einen silber-bis schwarzgrauen Balg und die typische Gesichtsmaske .Seine Körpergröße beträgt bis zu 75 cm , wobei die Rute ca. 20-30 cm lang ist .Er kann bis zu 20 kg schwer werden .Der Waschbär ist Sohlengänger wobei er seine Vorderbranten als Greifhände einsetzt.

Lebensraum :

Die Waschbärpopulation in Deutschland hat sich vorrangig aus gezielten Auswilderungen am Edersee entwickelt. Es gibt auch Tiere die aus Pelztierfarmen entlaufen sind . Inzwischen ist der der Waschbär über ganz Deutschland verbreitet.
Das heute erkennbare Schwerpunktvorkommen liegt im Dreiländereck Hessen ,NRW und Niedersachsen. In dieser Region sagt der Reichtum an naturnahen Laubmischwäldern den Lebensraumansprüchen dieser Tierart besonders zu. In diesen Gebieten gibt es aufgrund der Niederschläge relativ viele Wasserläufe. Vor allem das Vorkommen größerer Eichenbestände fördert die Ansiedlung durch Waschbären. Dies liegt an der Tatsache, dass alte Eichen mit Asthöhlen, vom Waschbär als Schlaf- und Winterquartier bevorzugt genutzt werden .Dass er so selten gesehen wird, hängt mit seiner Dämmerungs- bzw. Nachtaktivität zusammen .Der Waschbär führt großteils ein einzelgängerisches Leben .Durch sein aufbrausendes Temperament kommt es oft zu heftigen Kämpfen.
Die Tiere scheint menschliche Nähe nicht zu stören, sie leben sogar in leerstehenden Gebäuden und Schuppen. Häufig suchen sie auch Campingplätze, Häuser und Hotels heim, meist nachts, manchmal schon am hellichten Tag.

Nahrungsspektrum :

Als Nahrung wird -jahreszeitlich unterschiedlich- all das aufgenommen, was ihm auf seinem Weg vor die Pfoten kommt . Zur Nahrungssuche hält sich der Waschbär häufig an Gewässern auf, wobei er schwimmend Jagd auf Fische, Flußkrebse, Frösche und Wasserschildkröten macht.
Entlang von Ufergebieten spürt er Wühlmäuse und Bisamratten auf . Weiterhin ernährt er sich von Früchten, Nüssen ,Insekten, Reptilien, Haushaltsabfällen, Getreide und Feldfrüchte. Bei der Nahrungssuche kommt den Vorderfüßen als sehr feinfühliges Tastorgan eine besondere Bedeutung zu, da er den Untergrund mit den Pfoten betastet und so zwischen dem Laub , in Erdlöchern oder unter Wasser Verwertbares erkennt. 

Fortpflanzung :

Die Ranz findet im Februar/März statt .Etwa 60-73 Tage später werden 1-7 Junge in einem Nest aus Blättern geboren, das das Weibchen in einem hohlen Baum angelegt hat.
Das Weibchen übernimmt die Erziehung und hat einige Wochen damit zu tun, ihnen beizubringen, wie sie jagen und für sich selber sorgen können.Der männliche Waschbär ist nach 2 Jahren geschlechtsreif .Er ist polygam und paart sich mit verschiedenen Weibchen , das Weibchen mit nur einem Männchen. Es ist mit einem Jahr geschlechtsreif. Waschbären können bis zu 10 Jahre alt werden .

Populationsdichte :

Die Besatzdichte liegt mit 1 bis 4 Tieren pro 100 ha zur Zeit deutlich geringer, als in seinen Heimatgebieten. Gründe für die relativ geringe Dichte mag an der Tatsache liegen, dass die Eichenwälder nicht flächendeckend verbreitet sind, sondern in kleinere Bestandesflächen konzentriert sind.

Bejagung :

Aufgrund seiner Lebensweise und seines Nahrungsspektrums ist bisher kein negativer Einfluss auf die heimische Tier- und Pflanzenwelt festzustellen. Aufgrund dieser Tatsache stellt selbst der "Naturschutz" nicht die Forderung, gegen den Kleinbär verstärkt vorzugehen. Zudem wird man ihn ob seiner Heimlichkeit
und Anpassungsfähigkeit nicht ausrotten können.
Eine Bejagung kann erfolgen, ein Jagderfolg vom Ansitz wird jedoch eher zufällig sein. Die Verwendung von Totschlagfallen ist zu unterlassen, da die Vorderläufe des Waschbären für seine Ernährung unentbehrlich sind , ihre Verwendung ist vorsätzliche Tierquälerei!

Trittsiegel: Hinter- und Vorderbrante 

            

Der Marderhund

Wie der Waschbär wurde der Marderhund wegen seines Pelzes ausgesetzt . In den ostdeutschen Bundesländern ist er wesentlich weiter verbreitet als im übrigen Bundesgebiet. Angaben über die Besatzdichte können nicht gemacht werden. Aufgrund seines Aussehens wird er zudem häufig mit dem Waschbären verwechselt.

Marderhunde bevorzugen offenes Gelände, das durch Gewässer, Hecken , Wald und landwirtschaftliche Flächen reich strukturiert ist. Sie nutzen Fuchs- und Dachsbauten als Unterschlupf, begnügen sich aber auch mit anderen dunklen Unterschlupfmöglichkeiten. Dort verschlafen sie als dämmerungs- und nachtaktive Tiere den Tag. Bei der "heimlichen" Nahrungssuche nimmt er neben Insekten, Mäusen, Fröschen und Fischen auch in nicht unerheblichen Anteil pflanzliche Nahrung zu sich. Leider fehlen genauere Untersuchungen von Mageninhalten in Deutschland geschossener oder gefangener Marderhunde, so dass das Nahrungsspektrum nicht genau bekannt ist. Die Ranzzeit ist im Februar bis April ,nach rund 62 Tagen werden bis zu 8 Welpen geboren. Marderhunde leben in Einehe und betreuen die Jungen gemeinsam .Den Marderhund als gefährlichen Räuber zu bezeichnen ist überzogen und entspricht nicht der Wahrheit. Er ist noch seltener als der Waschbär anzutreffen .Eine Bejagungsnotwendigkeit in Form einer Bekämpfung besteht aus Sicht des "Naturschutzes" nicht. Der Jagderfolg wird wegen der heimlichen Lebensweise wie beim Waschbär eher zufällig als gezielt sein. Für die Fallenjagd gilt die gleich Forderung wie beim Waschbär - keine Verwendung von Totschlagfallen!

"Wir brauchen den Marderhund in Mitteleuropa sicher nicht, aber er ist da, und wir werden ihn vermutlich nicht mehr tilgen können!" (Bruno Hespeler, Raubwild heute)

Trittsiegel : Vorder- und Hinterlauf


Die Wanderratte

Die in unseren Breiten auftretenden Ratten sind hauptsächlich Wanderratten (rattus norvegicus). Sie sind einer der größten Feinde unserer Niederwildpopulation.

Die Verfügbarkeit von Ressourcen bestimmt die Populationsdichte. Unter idealen Lebensbedingungen kann ein einziges Rattenpaar über 300 Nachkommen im Jahr produzieren. 

Körperbau:

Gewicht: 300 g

Kopf-Rumpflänge: 25-25 cm

Schwanzlänge: 15-20 cm

Kleine Augen, abgerundete Schnauze

Nahrung:

Allesfresser, frisst etwa 300 g am Tag, müssen am Tag ca. 50 ml Flüssigkeit aufnehmen.

Lebensraum:

Die Wanderratte lebt im Freien, am Gewässern, in der Kanalisation und in Gebäuden. Sie legt unterirdische Bauten an, schwimmt und klettert gut
 
Population:

Sie lebt ca. 9-18 Monate lang, die Weibchen gebären 3-5 mal pro Jahr 8-10 Junge pro Wurf. 

Bekämpfung:

Heute wird die Rattenbekämpfung über die §§ 10 a und 13 des Bundesseuchengesetzes geregelt. In den bestehenden Länder-Verordnungen zur Rattenbekämpfung wird gefordert, dass durch ausgelegte Köder keine Gefährdung für Menschen, Haustiere und andere Nutztiere bestehen darf. Aus diesem Grund werden bei Bekämpfungsaktionen durch professionelle Schädlingsbekämpfer im Außenbereich wetterfeste und zugriffsichere Köderstationen aufgestellt.

Die Bekämpfung von Ratten erfolgt überwiegend durch das Auslegen von Fraßködern in speziellen, dafür geeigneten Boxen. Die Tiere suchen aufgrund ihres Bedürfnisses nach Schutz die Boxen auf und nehmen dabei den Köder auf. Dabei kommen verschiedene Köder zur Anwendung.

Als Wirkstoffe kommen heute generell Cumarinderivate (Stoffe, die die Blutgerinnung hemmen) zum Einsatz. Sie sind in ihrer Konzentration für den Menschen zwar ungefährlich, trotzdem muss der Einsatz dieser Mittel mit der notwendigen Sachkenntnis und unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherheitsbestimmungen erfolgen. Diese Wirkstoffe wirken zeitverzögert, da Ratten in der Lage sind, zumindest über kürzere Zeit, Ursache und Wirkung miteinander zu verknüpfen.

Pelztierfarmen

Auch ich bin ein Gegner von fabrikartigen Pelzfarmen, in denen Pelzträger unter verabscheuungswürdigen Bedingungen gehalten werden. Wer einmal die gequälten und leidenden Tieren in solch einer Farm gesehen hat, wird diese Bilder wohl niemals vergessen.

Ich möchte mich aber von allen gewalttätigen, militanten und allen gegen die Jagd strebenden Vereinen und Zusammenschlüssen distanzieren.

Pelzfarmen mit ihren grausamen Methoden abschaffen ist eine Sache, sich allgemein gegen die Jagd und besonders gegen die Fangjagd zu stellen eine andere.

Es spricht rein gar nichts dagegen Pelze zu tragen, wenn sie denn in heimischen Revieren gefangen oder erlegt worden sind.

Das hab ich alles aus Internet zusammen gesucht von verschiedene HP's . Links kommen noch nach .

 

 

Der Couter wurde am 07.03.2009 erstellt

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